versione italiana :Für den Touristen



Annahme


Typisches


Der Karneval


Feste und Veranstaltungen  älle und Äusserungen


Information utility


Elenchi professioni turistiche anno 2015


DAS EUCHARISTISCHE WUNDER


Foto della Croce Santa Das heilige Kreuz

In jener Kapelle werden die Fragmente eines Wunders das sich im Jahre 1273 in Lanciano (Abruzzen) ereignete aufbewahrt. Die Kapelle befindet sich amEnde der Apsis in einer Nische die durch ein Eisengitter und zwei Tore aus Nussbaumholz (15.Jh.)geschϋtzt wird.

Bei diesen Fragmenten handelt es sich um die Reste einer Hostie die sich in Fleisch und Blut verwandelte, einer blutbefleckten Tischdecke aus dem 13. Jh. und ein Becher der auch aus dem 13. Jh. stammt und an dem sich ebenfalls Blutreste befinden.

Die Reste der Hostie werden in einem wertvollen, vergoldeten, Silberkreuz (14.Jh.) das in einer venezianischen Goldschmiede hergestellt wurde, aufbewahrt.

Die Tischdecke ist die einzige bekannte Haustischdecke die aus dem 13. Jh. erhalten ist.n

Die Reliquien werden der Öffentlichkeit nur einmal jährlich gezeigt, am 3. Mai, dem Tag an dem das Fest des "Croce Santa" zelebriert wird. 

Einst wurde der 3. Mai prächtig gefeiert. Bereits acht Tage vorher wurde die Stille von den Salven der Arkebusen und dem Läuten der Glocken unterbrochen. auf den Türmen der Rathauses und der Kirche von Sant Agostino, wo der Gemeindeschatz und die Regierungsschatulle (Statut 1., Buch, Kap. 2) aufbewahrt wurden, hisste man die Fahnen der Freiheit. Den Bϋrgern wurden ihre Schulden erlassen und fremde Händler wurden von der Zahlung des Zolls befreit.

Boten wurden ausgesandt um im Umland zu verkünden, dass jeder der zum grossen Markt komme sich nicht vor der anreise und dem Aufenthalt fürchten und auch keine Sorge um seine Waren haben müsse (Statut, Buch 3, Kap. 48, Seite 31).

Foto del reliquiario della Croce Santa
Das Reliquiarium des heiligen Kreuzes

Am Vorabend des Festtages wurden vor der Kirche Wachen aufgestellt um zu gewährleisten, dass die Frauen die im Gebet wachten nicht gestört würden (Statut, Buch 2, Kap. 12).

Am Festtag wurde "Il Palio dell'anello" (ein Reiterwettstrei) "L'assalto ai tre castelli"( der Sturm auf die drei Burgen)l(Statut, Buch 2, Kap. 12) und eine feierliche Prozession die von zahlreichen Pilgern begleitet wurde, die schon seit den frühen Morgenstunden auf Knien durch das Gotteshaus rutschten um Busse zu tun, veranstaltet.

Der grosse Markt, der zum Anlass dieses Feiertages abgehalten wurde, begann bereits acht Tage vor dem Fest und endete acht Tage danach (Statut, Buch II, Kap.48).

Eine Geschichte die sich im Jahre 1273 in Lanciano (Abruzzen) zutrag und deren Protagonisten Ricciarella und ihr Mann giacomo Stasio, ein Fuhrmann, sind.

Da sich besagtes Ehepaar unaufhörlich stritt liess sich ricciarella von einer Hexe dazu überreden während der morgendichen Komunion eine geweihte Hostie zu entwenden und sie ihrem Mann ins Essen zu mischen um so auf Dauer dem Hausfrieden wieder herzustellen. Ricciarella liss sich überreden, doch als sie sich daran nmachte die Hostie in einem Kelch zu zerstossen verwandelte sie sich in Fleisch. Blut begann in solchen Mengen aus dem Becher zu fliessen, dass sie ihn mit einer Tischdecke zustopfen musste. erschrocken über das Geschehen vergrub sie alles im Stall,unter dem Dung. als ihr Mann abends von der Arbeit kam wegerte sich sein Maulesel den Stall zu betreten und liess sich erst nach Schlägen dazu bewegen.

Das Verhalten des Maulesels jedoch war äusserst seltsam, er kniete nider und wendete seine Schnauze dem Ort zu, an dem die Reste des Sakrilegs vergraben waren.

Diese Szene wiederholte sich abend für Abend und der Haussegen hing immer schiefer. Verzweifelt Beichtete die Frau alles Bruder Giacomo Diotallevi der Prior nahm die Reste des Wunders an sich und brachte sie 1280 nach Offida.

Nachdem Offidas Kosule und Priester die Geschichte des Priesters vernommen hatten, beschlossen sie dem Wunder zu Ehren, bei einem namhaften venezianischen Goldschmied, ein Kreuz (14. Jh.) in Auftrag zu geben in dem die Reste der Hostie aufbewahrt werden sollten.

Auf dem Rückweg von Venedig nach Offida versuchte der Doge von Venedig die Reliquien zu stehlen, da ihm zu Ohren kam, dass ein märkischer Mönch wundersame dinge transportiere.

Seit damals werden die Reliquien in der Kirche Sat'Agostino in Offida aufbewahrt.