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DAS 16. JAHRHUNDERT

ritratto di Carlo Baroncelli.
Portrai von Carlo Baroncelli.

Da sich die Bevölkerung Offidas, begründeterweise, große Sorgen um den inneren Frieden des Städtchens machte, versuchten die einflussreicheren Buerger zwischen den beiden verfeindete Familien (Die Boldrini auf Seiten der Gibellinen und die Baroncellli auf Seiten der Guelfen) zu vermitteln. Für die offizielle Wiederversöhnung, wurde der Fronleichnamstag des Jahres 1533 gewählt.

So fanden sich also an jenem Schicksalhaften Tag beide Familien gekleidet in punkvoller Tracht, im Rathaus ein. Doch schon während die ersten Artikel der Vereinbahrung aufgesetzt wurden, fingen die Boldrini an hohe Forderungen an die Baroncelli zu stellen, die sie ihrerseits mit Arroganz zurückwiesen. So gab ein Wort das andere, bis die Gefolgsleute der hohen Herren die Hand ans Schwert legten. Doch der inzwischen zurückgekehrte Carlo Baroncelli warf sich mit ungestümer Gewalt in die Menge und metzelte im Handstreich fast die gesamte Familie der Boldrini nieder, woraufhin er natürlich wieder aus dem Ort fliehen musste.

Carlo starb, nach langen Jahren des Umherstreifens, hohen alters in Molfetta in Apulien.

ritratto di Baldassarre Baroncelli.
Portrai von Baldassare Baroncelli.

Unter dem Pontifikat Papst Pauls IV (1476 –1559) mussten die Offidaner einen anderen harten Kampf, gegen die Milizen das Herzogs von Guisa (1519 – 1563), der im Kampf gegen Marcantonio Colonna (1535 – 1584) an der Seite des Papstes stand, ausfechten. Als ein Teil der Französischen Truppen (des Herzogs von Guisa) 1557 in Offida halt machten, wurden sie anfangs gastfreundlich von der Bevölkerung aufgenommen. Doch als sie versuchten im Rathaus einen Brand zu legen, lehnten sich die Einwohner Offidas auf, schlossen die Tore der Stadt, massakrierten alle Franzosen für die jede Flucht unmöglich war und warfen sie von den Felsen Offidas. Die Gasse in die sich die Franzosen zu flüchten versuchten heißt noch heute " Vicolo della Vittoria ", Siegesgasse. In der Kirche Santa Maria della Rocca (rechts in der mittleren Apsis) ritzte ein unbekannter mit einem Messer den Satz " 1557, addi’ 17 Maggio mori’ accopati 70 dei francesi " (1557 den 17. Mai starben totgeschlagen 70 der Franzosen).

Offida entwickelte sich im 16. Jahrhundert weiter zu einem lebhaften Städtchen. Dies wird 1576 durch die Stiftung " mercato cittadino " und durch die 1524 reformierte und 1589 gedruckte Gemeindeverfassung belegt. 1571 Während des Pontifikats Pius V (1504 – 1572) wurde Ripatransone, zur Stadt erhoben, ein Bischofssitz zugebilligt und man zog in Erwägung Offida der neuen Diözese zu unterwerfen. Diese Entscheidung wurde allerdings, aufgrund der Vorhaltungen der Offidaner die weiterhin unter dem, " Presidato Farfense " bleiben wollten, vorerst ausgesetzt. Doch Gregor XIII (1502 – 1505) sprach 1572 Offida der Diözese Ascoli zu, trotz der eiligen Anfrage der Offidaner die eine Eingliederung in die Diözese Fermo bevorzugt hätten. Erst 1575 konnte der Bischof von Ascoli, Pietro Camaioni Offida betreten und das Amt des Priesters ausüben.

Papst Sixtus V (1520 – 1590) der inzwischen den Kommunen der " Marka " das Privileg zusicherte sich eigene Stadtvögte zu wählen, sprach Offida dem " Praesidato von Montalto zu, 1586 zur Stadt erhoben, Diözese und Provinz, mit einem Statthalter der vormals die Gerichtsbarkeit über das nicht mehr existierende " Presidato Farfense " hatte. Wie A. Rossini zu berichten weiß, schlossen Ascoli und Offida 1527 eine politische Waffenruhe.